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Achtsamkeit im Alltag: Kleine Schritte für mehr Aufmerksamkeit
Während Sie eine Nachricht lesen, steht schon die nächste Aufgabe an. Gleichzeitig meldet sich das Smartphone. Solche Momente kennen viele Menschen. Achtsamkeit kann bedeuten, die Aufmerksamkeit für eine Weile bewusst auf das zu richten, was gerade geschieht.
Mit einer gewöhnlichen Tätigkeit beginnen
Wählen Sie eine kurze Alltagssituation: eine Tasse Tee zubereiten, die Hände waschen oder zum Briefkasten gehen. Nehmen Sie dabei wahr, was Sie sehen, hören oder spüren. Es geht nicht darum, die Übung besonders gut zu machen.
Eine Aufgabe nach der anderen
Probieren Sie für eine überschaubare Zeit aus, nur eine Aufgabe zu bearbeiten. Legen Sie andere Fenster und Benachrichtigungen beiseite. Wenn Ihnen dabei etwas anderes einfällt, können Sie es kurz notieren und später darauf zurückkommen.
Pausen sichtbar machen
Eine freie Minute wird schnell mit einer weiteren Nachricht gefüllt. Vielleicht möchten Sie stattdessen einen festen kleinen Pausenpunkt einrichten: nach dem Mittagessen, vor einem Telefonat oder nach dem Abschluss einer Aufgabe.
Setzen Sie sich kurz hin, schauen Sie aus dem Fenster oder nehmen Sie einige Atemzüge bewusst wahr. Wählen Sie eine Form, die sich für Sie angenehm anfühlt, ohne daraus eine weitere Pflicht zu machen.
Gesprächen Raum geben
Achtsamkeit kann auch heißen, einem anderen Menschen zuzuhören, ohne gleichzeitig etwas zu erledigen. Ein abgelegtes Smartphone und eine kurze Rückfrage können dafür ein guter Anfang sein.
Eigene Grenzen respektieren
Es ist normal, dass Gedanken abschweifen. Beginnen Sie dann einfach wieder bei der gewählten Tätigkeit. Wenn Ängste, starke innere Unruhe oder andere Beschwerden Sie dauerhaft belasten, holen Sie fachkundige Unterstützung. Kleine Alltagsübungen ersetzen keine individuelle Behandlung.




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